Debattieren, streiten und versöhnen. Das Leben muss frei, bunt und veränderlich sein

Veröffentlicht am 02.11.2023 in AG 60plus

Lasst uns debattieren, streiten und uns wieder versöhnen, anders bleibt unser Leben nicht frei. Das Leben muss frei, bunt und veränderlich sein zur Bewältigung der Aufgaben in dieser sich ständig verändernden Welt. Wer Augen, Ohren und Herz benutzt weiß, Geschichte ändert sich, Menschen ändern sich, unser Leben ist Veränderung. Kein Mensch sollte wegen kurzsichtigen machtpolitischen Strategien ausgespielt oder ausgegrenzt werden und schon gar nicht den Tod finden.

Wer Kinder verschleppt, wehrlose Menschen foltert, tötet oder misshandelt,  egal auf welcher Seite, hat seine Menschenwürde aufgegeben, sich selbst aufgegeben, sich schwerster Verbrechen schuldig gemacht. Da hilft auch keine scheinbar religiöse oder politische Begründung.

Die Freiheit eines jeden beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört (Emanuel Kant). Für dieses Verständnis von Freiheit müssen wir kämpfen. Denn es besteht in Deutschland im Alltag nicht uneingeschränkt. Synagogen müssen von der Polizei geschützt werden. Juden, die als solche erkennbar sind, werden in der Öffentlichkeit angegriffen. Auch Moscheen und Muslime sind immer häufiger Anschlägen und Anfeindungen ausgesetzt. Menschen, die sich für unsere Demokratie klar positionieren wie Bürgermeister und Abgeordnete werden von Neonazis bedroht und angegriffen.
Demokraten können nicht als Normalfall tolerieren, was im Moment in Deutschland passiert. 
 
Ein Blick in die Geschichte 1933 zeigt: Sozialdemokraten und Kommunisten gehörten neben Juden zu den ersten Opfern der Nationalsozialisten. Auch die Widerstandskämpfer, die mutig der Stimme ihres Gewissens folgten, bezahlten dafür mit ihrem Leben. Millionen Juden haben gemeinsam mit diesen Menschen in Konzentrationslagern gelitten.
 
Zu den Menschenrechten zählen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung, Versammlungs-, und Vereinigungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Geschlechter. Es ist unsere Aufgabe, die Aufgabe unseres Staates, Bürgern Schutz zu bieten vor Gewalt im Lande, aber auch denen, die vor Gewalt, Folter und Sklaverei aus  ihrer Heimat geflohen sind.
In Deutschland versuchen wir in dieser großartigen Vielfalt miteinander zu leben. Es gibt viele Meinungen und das ist gut so. Keiner muss die Meinung des Anderen annehmen, aber er sollte sich anhören, was den Anderen umtreibt. Keiner von uns lebt auf einer Insel. Der Wille jedes Einzelnen ist abzuwägen gegenüber dem Willen des Anderen. Deshalb sind wir eine Kompromiss-Gesellschaft und das ist gut so. 
Nina Caesar-Selimovic, 02. November 2023
 

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