SPD Bodenseekreis: Lockdown traurige Notwendigkeit, Landtagskandidatin will Wirtschaft stützen

Veröffentlicht am 15.12.2020 in Pressemitteilungen

Die SPD Bodenseekreis unterstützt schweren Herzens die erneuten Verschärfungen der Corona Verordnungen, auf die sich die Länder und der Bund am Sonntag verständigt haben. "Wir haben eine Verantwortung füreinander in dieser Gesellschaft", so die SPD-Landtagskandidatin Jasmina Brancazio und der SPD-Kreisvorsitzende Leon Hahn. "In diesem Fall bedeutet das für uns alle, schmerzhafte Einschränkungen zu akzeptieren, weil wir damit über Leben und Tod entscheiden". Zuletzt waren täglich mehrere hundert Todesfälle zu beklagen. Der SPD-Politiker Hahn zeigte sich deshalb überzeugt: "Die Menschen haben in der ganz überwiegenden Zahl großes Verständnis und die Bereitschaft, selbst Beschränkungen hinzunehmen. Genau das rettet ganz konkret Menschenleben".

Die SPD-Landtagskandidatin Jasmina Brancazio betonte am Sonntagabend: "Der Lockdown ist wohl eine traurige Notwendigkeit. Jetzt muss es darum gehen, genau hinzuschauen und zu prüfen, wo wir durch Maßnahmen weiteren Schaden für den Einzelhandel, die Wirtschaft und damit die Existenzgrundlage vieler Menschen abwenden können". So müssten schnelle Hilfen für die sowieso schon gebeutelten Betriebe kommen, die unter anderem auf ein starkes Weihnachtsgeschäft angewiesen waren. "Die Bundesregierung und das Land müssen jetzt die Verantwortung übernehmen und den Schaden so gut es irgendwie geht, abfedern", so Brancazio und Hahn. "Diese Menschen opfern teils ihre Lebensgrundlage, um andere vor dem Virus zu schützen. Sie haben deshalb größtmögliche Unterstützung durch unsere Gesellschaft verdient". Dass schnelle Hilfen möglich seien, habe man teils zu Beginn des Jahres bewiesen, zuletzt hatten die Hilfen aber gestockt. "Wir werden deshalb mit Nachdruck in der Bundestagsfraktion und im Landtag darauf drängen, dass hier keine Verzögerungen bestehen", machten die SPD-Landtagskandidatin und der SPD-Kreisvorsitzende deutlich.

Die Vorwürfe, man versündige sich an kommenden Generationen, wiesen die SPD-Politiker dabei entschieden zurück. "Es ist immer günstiger in Arbeit zu investieren als in Arbeitslosigkeit. Kurzarbeitergeld, Ausgleich von Umsatzausfällen und Investitionen, wie das WUMMS-Paket sichern die Existenzgrundlage unserer Zukunft.“

 

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