Rettungshubschrauberflüge auch nachts möglich machen

Veröffentlicht am 01.12.2017 in Fraktion

Diese Forderung erhebt  der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Bodenseekreis, Norbert Zeller. Ein betroffener Vater schilderte  in einem Schreiben an Zeller, dass seinem Schwiegersohn ein lebensrettender Flug von Friedrichshafen nach Freiburg auf Grund eines Nachtflugverbots versagt wurde. Stattdessen mussten Intensivmediziner mit einer speziellen Herzlungenmaschine mit dem Rettungswagen nach Friedrichshafen kommen. Fahrtzeit 2,5 Stunden. Der Zeitvorteil des Hubschraubers wäre in diesem Fall anderthalb Stunden gewesen. In einem Fall, bei dem jede Minute zählt.

Rettungshubschrauber dürfen in unserem Bundesland nachts nicht fliegen, weil die Piloten dazu nicht ausgebildet sind und die Ausstattung dazu fehlt, im Gegensatz zu Polizei und Bundeswehr. Zeller findet es grotesk, dass zwar Nachtflüge vom Ausland, also auch von der Schweiz aus durchgeführt werden dürfen, jedoch nicht in lebensrettenden Fällen von Friedrichshafen aus. Norbert Zeller wandte sich nun an den Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Martin Rivoir, mit der Bitte, die Frage der Nachtflüge in Baden-Württemberg klären zu lassen. Martin Rivoir (SPD) will deshalb von der Landesregierung wissen, wie sie diese Tatsache beurteilt. Weiter fragt der Abgeordnete nach, welche Voraussetzungen grundsätzlich notwendig sind, damit Rettungsflüge von Hubschraubern auch in Baden-Württemberg nachts durchgeführt werden können und ob die Landesregierung bereit ist, dafür die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und finanziellen Mittel bereitzustellen, um Nachtflüge in Notfällen zu ermöglichen.

 

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